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Mikronährstoff-Genetik: Analyseergebnisse verstehen

Lesedauer: 7 Minuten

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Dieser Blogbeitrag zeigt Ihnen, wie Sie die Ergebnisse Ihrer Mikronährstoff-Genetik Analyse lesen und diese im Alltag anwenden, wo Sie die wichtigsten Informationen finden und welche Antworten auf häufig gestellte Fragen zu beachten sind, um gemeinsam mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin eine optimale Mikronährstoffversorgung zu gewährleisten.

 

Welche Informationen liefert der Bericht?

Durch eine Analyse von mehr als 30 Genen erkennen wir, welche Nährstoffe eventuell ineffektiv sind, potenziell schädliche Auswirkungen haben oder in der Standard-Dosierung möglicherweise nicht geeignet sind. Die Genetik ist dabei mit dem Motor eines Autos zu vergleichen – bevor man tankt, sollte man wissen, welchen Treibstoff man benötigt! Die Genetik führt nämlich dazu, dass jeder Körper anders mit bestimmten Mikronährstoffen interagiert. So können zum Beispiel bestimmte Gene die Umwandlung von Nährstoffen, wie Folsäure und Coenzym Q10, in ihre aktive Form verhindern, was diese wirkungslos macht. In anderen Fällen können beispielsweise bestimmte Genvariationen dazu führen, dass für gewöhnlich gesunde Stoffe, wie Eisen und Omega-3-Fettsäuren, sogar nachteilig sind oder gewisse gesundheitliche Prozesse bei einer normalen Standard-Zufuhr von bestimmten Mikronährstoffen nicht so funktionieren, wie wir es uns wünschen würden (z.B. Antioxidantien bei einer Veranlagung zu erhöhtem oxidativen). Kennt man also seine genetische Veranlagung, kann man seine Ernährung ganz gezielt daran anpassen.

Die Ergebnisse sind wie folgt unterteilt:

    • Aggressivität von Entzündungsreaktionen
    • Aufnahme von Calcium
    • Aufnahme von Eisen
    • Einfluss von Omega 3 auf Cholesterin
    • Einfluss von Salz auf den Blutdruck
    • Entgiftung von Chemikalien, Schwermetallen und Verbranntem
    • Neutralisierung von freien Radikalen
    • Regulierung von Homocystein, LDL-Cholesterin und Triglyceriden
    • Selenbedarf zum Schutz vor freien Radikalen
    • Umwandlungsfähigkeit von Coenzym Q10 und Folsäure
    • Wirkung von Kaffee und Vitamin D3

 

 

Wie lese ich die Ergebnisse?

Jeder untersuchte Bereich wird im Bericht einzeln angegeben. Die Ergebnisse zeigen:

  • Genetische Veranlagung: Ihre individuelle Veranlagung in Bezug auf einen bestimmten Bereich, z. B. wie gut Ihr Körper Schwermetalle entgiften kann.
  • Auswirkungen: Wie Ihre Gene bestimmte Prozesse im Körper beeinflussen, z. B. eine eingeschränkte Neutralisierung von freien Radikalen.
  • Empfehlungen: Praktische Hinweise, wie Sie durch Ernährung, Lebensstil oder gezielte Supplementierung Schwächen ausgleichen können.

Jeder Bereich wird visuell durch eine farbige Skala dargestellt:

  • Grün – Effektive Gen-Funktion: In diesem Bereich arbeiten Ihre Gene optimal. Es besteht kein zusätzlicher Handlungsbedarf.

    Berichtauszug Selen effektive Genfunktion

  • Gelb – Eingeschränkte Gen-Funktion: Ihre Gene zeigen eine reduzierte Aktivität. Zusätzliche Maßnahmen können helfen, Schwächen auszugleichen.


    Berichtauszug Homocystein eingeschränkte Genfunktion



  • Rot – Ineffektive Gen-Funktion: Ihre Gene arbeiten hier nicht effizient. Es ist wichtig, gezielte Schritte einzuleiten, um mögliche Risiken zu minimieren.

Berichtauszug Entzündungsreaktionen ineffektive Genfunktion

 

 

 

So nutzen Sie das Wissen über Ihre Genetik zu Ihren Gunsten

Das Wissen über Ihre genetische Veranlagung ist ein wichtiger erster Schritt, um Ihre Gesundheit optimal und ganz gezielt zu fördern. Doch wirklich ausschlaggebend ist, wie Sie dieses Wissen nutzen und dieses in die Tat umsetzen. Wir möchten Sie dabei unterstützen. Deswegen bieten wir Ihnen hier einige wissenschaftlich fundierte Tipps dazu, wie Sie Ihren individuellen genetischen Schwächen entgegensteuern können.

 

Aufnahme von Calcium

Calcium ist essenziell für starke Knochen und den Schutz vor Osteoporose. Genetische Variationen, speziell im LCT-Gen, können zu einer reduzierten Aufnahme über die Nahrung führen und die Knochengesundheit gefährden. 

Handlungsempfehlungen bei ineffektiven Genen:

  • Achten Sie auf eine erhöhte Calciumzufuhr.
  • Wenn Sie laktosehaltige Milchprodukte nicht vertragen, suchen Sie nach pflanzlichen Alternativen wie Mohn, Sesam, Mandeln, Grünkohl, Sojabohnen, Feigen, Walnüsse oder Brokkoli.
Aufnahme von Eisen

Eisen ist ein wichtiges Spurenelement, das Bestandteil von Hämoglobin und Myoglobin ist und auf diese Weise zur Blutgesundheit beiträgt.

Handlungsempfehlungen bei ineffektiven Genen:

  • Gehen Sie regelmäßig Blutspenden. 5-6 Mal pro Jahr senkt den Eisengehalt im Körper.
  • Vermeiden Sie Multivitamine und Mineralstoffe mit Eisen sowie Alkohol.

Achtung: Die gleichzeitige Einnahme von Vitamin C oder der Konsum saurer Fruchtsäfte erhöht die Aufnahme von Eisen zusätzlich.

Bedarf an Selen zur Bekämpfung von oxidativem Stress

Das GPX1-Gen spielt eine wichtige Rolle dabei, schädliche freie Radikale im Körper zu neutralisieren, aber benötigt dafür genug Selen. Bestimmte genetische Variationen können allerdings die Bindung von Selen beeinträchtigen, wodurch der Schutz vor diesen Radikalen verringert wird.

Handlungsempfehlungen bei ineffektiven Genen:

  • Sie benötigen größere Mengen an Selen, um freie Radikale zu neutralisieren. Passen Sie Ihre Ernährung an (mit viel Fleisch, Getreideprodukten, Nüssen und Pilzen) oder nehmen Sie ggf. Nahrungsergänzungsmittel ein.
Einfluss von Omega 3 auf die Cholesterinwerte

Omega-3-Fettsäuren können die Herzgesundheit fördern, indem sie (bei förderlicher Veranlagung) die guten HDL-Cholesterinwerte verbessern. Ihre Wirkung auf die Herzgesundheit wird jedoch durch eine bestimmte Variation im APOA1-Gen beeinflusst. Bei einer genetischen Schwäche bleibt die Verbesserung der HDL-Cholesterinwerte aus.

 

Handlungsempfehlungen bei ineffektiven Genen:

  • Als Alternative zu Omega-3-Fettsäuren können Sie auf Phytosterole zurückgreifen.
Einfluss von Salz auf den Blutdruck

Salz ist für den Körper essenziell, aber zu viel davon kann den Blutdruck erhöhen, besonders bei entsprechender genetischer Veranlagung, weshalb eine Reduzierung der Salzaufnahme oft empfohlen wird.


Handlungsempfehlungen bei ineffektiven Genen:

  • Eine reduzierte Salzaufnahme ist für Sie empfehlenswert. Dabei ist es ratsam besonders den Konsum von stark verarbeiteten Lebensmitteln, Fast Food, Brot, Wurstwaren und salzigen Snacks zu meiden.
Entgiftung von Schwermetallen

Schwermetalle wie Quecksilber, Blei und Cadmium, die wir täglich aufnehmen, werden normalerweise von bestimmten Entgiftungsgenen unschädlich gemacht. Funktionieren diese Gene jedoch nicht optimal, kann dies zu einer eingeschränkten Neutralisierung der Schwermetalle führen und die Gesundheit gefährden.

 

Handlungsempfehlungen bei ineffektiven Genen:

  • Reduzieren Sie Ihre Schadstoffbelastung und meiden Sie insbesondere Blei, Cadmium oder Chemikalien aus Unkrautbekämpfungsmitteln, Fungiziden oder Insekten-Sprays.
  • Verzichten Sie auf oft belastete Lebensmittel wie Leber, Muscheln, Kakao oder Seetang.
  • Bevorzugen Sie Bio-Produkte.
  • Waschen Sie Ihr Obst und Gemüse und meiden Sie Lösungsmittel.
  • Außerdem kann es förderlich sein die Zufuhr von Zink und Calcium zu erhöhen.
Neutralisierung von freien Radikalen

Bei der Energieumwandlung im Körper entstehen schädliche freie Radikale, die Zellen zerstören und den Alterungsprozess beschleunigen können. Der Körper kann diese normalerweise neutralisieren, doch bestimmte Genvariationen können diesen Schutzmechanismus beeinträchtigen und so zu erhöhtem oxidativen Stress führen.

 

Handlungsempfehlungen bei ineffektiven Genen:

  • Nehmen Sie größere Mengen an Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E, Alpha-Liponsäure, Zink und Mangan zu sich. Vitamin- und antioxidantienreiche Lebensmittel sind u.a. Orangen, Avocado, Karotten, Knoblauch, Mango, Spinat, Brokkoli, Zwiebeln, Nüsse, Weintrauben oder Beeren - Kaffee (am besten entkoffeinierter!) ebenfalls.
  • Selen schützt ebenso vor freien Radikalen und reguliert Entzündungen und Immunfunktionen.
Regulierung von LDL-Cholesterin

Cholesterin ist ein essentielles Blutfett, das für den Körper lebenswichtig ist und in "gutes" (HDL) sowie "schlechtes" (LDL) unterteilt wird. Es wird vom Körper produziert und über die Nahrung aufgenommen, wobei zu hohe Werte gesundheitsschädlich sein können. Die Regulierung des Cholesterinspiegels ist genetisch beeinflusst, sodass manche Menschen eine Veranlagung zu erhöhten Werten haben.

 

Handlungsempfehlungen bei ineffektiven Genen:

  • Reduzieren Sie den Konsum von Transfetten und gesättigten Fettsäuren in verarbeiteten Lebensmitteln, Fleisch und Milchprodukten.
  • Wählen Sie eine eher pflanzenbasierte bzw. mediterrane Ernährung mit reichlich grünem Gemüse, Olivenöl, Kreuzblütengewächsen, Vitamin-C-reichem Obst und Gemüse.
  • Bevorzugen Sie Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse wie Walnüsse und Paranüsse.
Regulierung von Homocystein

Homocystein, ein beim Eiweißabbau entstehendes Zellgift, muss für die Gesundheit zügig abgebaut werden. In diesem Prozess ist Vitamin B6, Vitamin B12 und Folsäure ganz entscheidend. Genetische Variationen im MTHFR-Gen können diesen Abbau beeinträchtigen und zu erhöhten Homocysteinwerten im Blut führen.

 

Handlungsempfehlungen bei ineffektiven Genen:

  • Hohe Dosen an Vitamin B2, B6 und B12 unterstützen die Umwandlung von Homocystein.
  • B-Vitamine kommen vor allem in tierischen Produkten wie Innereien, fettigem Fisch, Milchprodukten, Käse und Eier vor. Zu den pflanzlichen Quellen zählen Vollkornprodukte, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Kohlgemüse und Tomaten.
Regulierung von Triglyceriden

Triglyceride sind wichtige Blutfette und dienen dem Körper als Energiespeicher. Eine übermäßige Aufnahme von Nahrungsfetten oder bestimmte genetische Variationen können jedoch zu hohen Triglyceridwerten führen, was die Herzgesundheit beeinträchtigen kann.

 

Handlungsempfehlungen bei ineffektiven Genen:

  • Reduzieren Sie die Aufnahme von Triglyceriden sowie den Konsum von Zucker, "schnellen" Kohlenhydraten, Alkohol, Transfetten und gesättigten Fettsäuren.
  • Bevorzugen Sie ballaststoffreiche pflanzliche Ernährung oder mediterrane Küche mit Olivenöl, Fisch und antioxidantienreiches Gemüse.
Umwandlung von Coenzym Q10

Coenzym Q10 ist ein starkes Antioxidans, das aus der Nahrung aufgenommen wird und den Körper vor schädlichen freien Radikalen schützt. Für seine Wirksamkeit muss es jedoch im Körper in seine aktive Form umgewandelt werden - ein Prozess, der vom NQO1-Gen abhängt.

 

Handlungsempfehlungen bei ineffektiven Genen:

  • Da Q10 bei Ihnen wirkungslos bleibt, benötigen Sie andere Antioxidantien wie z.B. Vitamin C, Vitamin E und Alpha-Liponsäure, um sich vor freien Radikalen zu schützen.
  • Zusätzlich unterstützen Zink und Mangan die Schutzenzyme in unserem Körper.
  • Kaffee hat ebenfalls viele Antioxidantien, aber beinhaltet auch Koffein, was wiederum schädlich sein kann.
Wirkung von Koffein

Kaffee ist reich an Antioxidantien, die unsere Zellen schützen können, enthält aber auch Koffein, dessen Abbau durch eine genetische Variation im CYP1A2-Gen beeinflusst wird und somit die Gesundheit beeinträchtigen kann.

 

Handlungsempfehlungen bei ineffektiven Genen:

  • Versuchen Sie, nicht mehr als zwei Tassen Kaffee pro Tag zu trinken und, wenn, dann entscheiden Sie sich für entkoffeinierten Kaffee.
  • Meiden Sie zusätzlich auch andere Getränke mit erhöhtem Koffeingehalt wie grüner Tee, Schokolade, Cola und Energy Drinks.
Wirkung von Vitamin D3

Vitamin D, das durch Sonnenlicht produziert oder über die Nahrung aufgenommen wird, ist essentiell für gesunde Knochen, da es die Kalziumaufnahme steuert. Es muss jedoch in eine aktive Form umgewandelt werden und an sogenannte Vitamin D Rezeptoren binden, um wirken zu können. Genetische Variationen im VDR-Gen können diese Wirksamkeit beeinflussen, indem sie die Fähigkeit von Vitamin D, an seinen Rezeptor in den Körperzellen zu binden, verändern.


Handlungsempfehlungen bei ineffektiven Genen:

  • Erhöhen Sie Ihre Vitamin D3 Zufuhr für den gewünschten gesundheitlichen Effekt - z.B. fettiger Fisch wie Hering, Makrele und Lachs, aber auch Leber, Lebertran, Käse und Pilze enthalten reichlich Vitamin D3.
  • Zusätzlich kann die Vitamin-D3-Versorgung mit Nahrungsergänzungsmitteln unterstützt werden.

 

💡 Zusätzliche Unterstützung: Auf der letzten Seite Ihres Befunds finden Sie einen QR-Code. Scannen Sie diesen, um wertvolle Tipps und Tricks zur Umsetzung Ihrer genetischen Erkenntnisse abzurufen.

 

 

Ihre individuelle Mikronährstoffmischung

Durch die umfassende Analyse der Mikronährstoff-Genetik wird nicht nur ein detailliertes Profil Ihrer Prädispositionen erstellt, sondern auch Ihr individueller Bedarf an wichtigen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen ermittelt. Die Auswertung wird Ihrem/r medizinischen Berater/in in einem digitalen Gesundheitsportal zur Verfügung gestellt, wo sie in einem leicht verständlichen Format aufbereitet sind. Dies ermöglicht es Ihrem/r Berater/in, die Daten schnell zu interpretieren und Ihnen maßgeschneiderte Empfehlungen zu geben, die auf Ihre spezifischen genetischen Bedürfnisse abgestimmt sind. Auf diese Weise können Sie sicherstellen, dass Ihre Ernährung und eventuelle Nahrungsergänzungsmittel optimal auf Ihre genetischen Voraussetzungen abgestimmt sind, um Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden bestmöglich zu unterstützen.

 

Asuzug Bedarfserhebung 1      Asuzug Bedarfserhebung 2

 

Um Ihren individuellen Bedarf an Mikronährstoffen optimal zu decken, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, eine personalisierte Nahrungsergänzung zu erhalten, die wir speziell nach Ihren genetischen Analysen und persönlichen Bedürfnissen für Sie produzieren. Diese maßgeschneiderte Ergänzung enthält genau die Mikronährstoffe, die Ihr Körper besonders benötigt, um seine Funktionen optimal auszuführen und Ihr allgemeines Wohlbefinden zu steigern. Durch die gezielte Auswahl und Dosierung der Nährstoffe wird sichergestellt, dass Ihr Körper alle essenziellen Vitamine, Mineralien und Spurenelemente erhält, die er benötigt, um gesund und vital zu bleiben. 

 

📌 Auf der letzten Seite Ihres Befunds finden Sie auch einen QR-Code. Scannen Sie ihn, um ein E-Book mit wertvollen Tipps zur praktischen Umsetzung Ihrer Ergebnisse zu erhalten.

 

 

Weitere Ressourcen für eine erfolgreiche Umsetzung der genetisch-optimierten Handlungsempfehlungen

Gerne möchten wir Sie zusätzlich mit folgenden Tipps zur alltäglichen Umsetzung Ihrer Handlungsempfehlungen unterstützen:

  • Ernährungstagebücher: Digitale Ernährungstagebücher sind unverzichtbare Werkzeuge, um einen umfassenden Überblick über Ihre Nahrungsaufnahme und den daraus resultierenden Mikronährstoffbedarf zu bekommen. Sie können dabei helfen, ein tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, wie viele Nährstoffe in bestimmten Lebensmitteln stecken. Manche Apps wie Cronometer oder Yazio ermöglichen sogar das selbständige Festlegen individueller Ziele - so könnten Sie den von uns berechneten Bedarf in der App Ihrer Wahl hinterlegen und anschließend genau überprüfen, ob Sie die empfohlenen Mengen über die Ernährung alleine erreichen oder nicht.
  • Personalisierte Nahrungsergänzung: In unserem hektischen Alltag ist es eine echte Herausforderung, den Körper stets mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen, die er für eine optimale Funktion und langjährige Gesundheit benötigt. Oft fehlt uns die Zeit, jede Mahlzeit mit der nötigen Sorgfalt zu planen und sicherzustellen, dass sie alle notwendigen Vitamine, Mineralstoffen und Spurenelementen enthält.  Hier bietet eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Nahrungsergänzung, wie NovoMedic Elements eine praktische und effiziente Lösung. Mit Hilfe einer maßgeschneiderten Nahrungsergänzung kann gewährleistet werden, dass Sie wichtige Mikronährstoffe in genau jenen Mengen erhalten, die für Ihren Körper förderlich sind. Auf diese Weise können Sie Nährstoffdefizite aus der Ernährung ganz einfach und ohne großen Aufwand ausgleichen.
  • Podcasts über Ernährung und Genetik: Mittlerweile gibt es schon viele Podcasts, die sich den spannenden Themen der Ernährung und Genetik widmen. Dort finden Sie eine Vielzahl von Formaten, in denen Experten/-innen und Wissenschaftler/-innen ihr umfangreiches Wissen teilen und neueste Forschungsergebnisse diskutieren. Diese Podcasts bieten nicht nur tiefe Einblicke in die aktuelle Studienlage, sondern auch praktische Tipps, mit denen Sie die gewonnenen Erkenntnisse leicht in Ihren Alltag integrieren können. Die Podcasts von Doc Thiemo Osterhaus und Dr. Simone Koch sind aus unserer Perspektive ganz besonders empfehlenswert. Für Englisch-Sprecher können wir auch die Podcasts von Dr. Andrew Huberman, Gary Brecka und Zoe sehr empfehlen.
  • Ausgewählte Bücher: Für einen allgemeinen Einblick in die Grundlagen der Genetik möchten wir Ihnen das Buch "Die Macht unserer Gene" von Dr. Daniel Wallerstorfer ans Herz legen. In diesem Buch wird auf ganz leicht zu verstehende Weise aufgezeigt, wie wir durch präventive Maßnahmen eine ausgewogene Ernährung und einen passenden Lebensstil Einfluss auf unsere genetische Veranlagung nehmen können, um unsere Gesundheit zu steuern und zu optimieren.
  • Mikronährstofflibrary: Auf unserer Website bieten wir einen umfangreichen Überblick aller in unserer Analyse behandelten Mikronährstoffe. Um die Integration dieser Nährstoffe in Ihren Alltag nicht nur zu erleichtern, sondern auch genussvoll zu gestalten, haben wir zu jedem Mikronährstoff eine Auswahl an schmackhaften Rezepten zusammengestellt. Egal, ob Sie Fleischliebhaber/-in sind, vegetarische Vorlieben haben oder einer veganen Ernährungsweise folgen – unsere vielseitigen Rezepte bieten etwas Gutes für jeden Geschmack. Diese praktische Ressource ermöglicht es Ihnen, Ihr Ernährungswissen direkt in die Tat umzusetzen und Ihre Mahlzeiten so zu gestalten, dass sie nicht nur köstlich schmecken, sondern auch Ihren Körper optimal mit allen wichtigen Mikronährstoffen versorgen. Entdecken Sie neue Lieblingsgerichte und bereichern Sie Ihre Ernährung auf eine Weise, die Ihre Gesundheit fördert und Ihr Wohlbefinden steigert. ➡️ Klicken Sie hier, um zur Mikronährstofflibrary zu gelangen.
 
Warum ist die ärztliche Begleitung wichtig?

Die Ergebnisse des Berichts sind ein wertvoller Ausgangspunkt, doch sie ersetzen keine ärztliche Beratung. Ihre Gene zeigen lediglich eine Veranlagung, keine Diagnose. Wie stark sich eine genetische Schwäche tatsächlich auswirkt, hängt von vielen Faktoren ab, wie Ihrem Lebensstil, Ihrer Ernährung oder bestehenden Erkrankungen.

Ihr Arzt oder Ihre Ärztin hilft Ihnen dabei:

  • Die Ergebnisse im Kontext Ihrer gesamten Gesundheit zu betrachten.
  • Prioritäten zu setzen und die richtigen Maßnahmen zu planen.
  • Geeignete Nahrungsergänzungsmittel auszuwählen und zu dosieren.

 

 

Antworten auf häufig gestellte Fragen
Können sich die Gene im Laufe des Lebens ändern?

Prinzipiell verändert sich Ihre genetische Veranlagung nicht, jedoch schreitet die Wissenschaft rasend schnell voran und fast jeden Tag machen wir neue Erkenntnisse, die uns noch genauere Aussagen ermöglichen. Es werden immer wieder neue Gene entdeckt, es werden neue Auswirkungen von bereits bekannten Genen identifiziert und die Handlungsempfehlungen, die bei bestimmten genetischen Profilen bestehen, können sich ebenfalls mit der Zeit verändern und verbessern. Seit Entwicklung unseres ersten Produktes haben wir bereits über 400 Verbesserungen in die Programme integriert, um sicher zu gehen, dass das Produkt immer am neuesten Stand der Wissenschaft sowie möglichst anwenderfreundlich bleibt. Das bedeutet, obwohl Ihr genetisches Ergebnis das ganze Leben gleich bleibt, kann sich die Interpretation mit neuer Wissenschaft weiterhin verbessern. Außerdem können Sie den Einfluss ihrer genetischen Veranlagung auf Ihre Gesundheit über einen angepassten Lebensstil steuern. So können u.U. bestehende genetische Variationen durch den gewählten Lebensstil (wie z.B. die Ernährung oder sportliche Aktivität) lauter oder leiser gedreht werden – diesen Bereich der Forschung bezeichnet man als „Epigenetik“. Auch kann man durch konkrete Handlungen gewissen Genvariationen proaktiv entgegen wirken, um genetisch bestehende Gesundheitsrisiken bestmöglich zu vermeiden. Sie können das Wissen über Ihre genetische Veranlagung also nutzen, um die Erhaltung Ihrer Gesundheit gezielt zu unterstützen.

Können Gendefekte korrigiert werden?

Nach heutigem Stand der Wissenschaft ist es noch nicht möglich bzw. erlaubt, in die Gene eines Menschen einzugreifen und Defekte zu korrigieren. Wir können jedoch schon heute das Wissen über bestehende Gendefekte nutzen, um Vorsorgemaßnahmen und Lebensstilanpassungen gezielt darauf abzustimmen und die Auswirkungen dieser Defekte zu mildern bzw. neutralisieren.

Warum ist es sinnvoll zur Erhebung des Mikronährstoffbedarfs nicht nur das Blutbild auszuwerten, sondern auch die Genetik zu analysieren?

Während die Blutwerte ein sehr gutes Bild des aktuellen Gesundheitszustandes zeichnen, helfen DNA-Analysen dabei, genetisch bedingte Schwächen zu erkennen und bestimmte Risikofaktoren möglichst früh zu adressieren. Hier ein Beispiel, das zeigt, wieso Blut- und DNA-Analysen am besten zusammen eingesetzt werden, um ein ganzheitliches Bild des Nährstoffbedarfs zu ermitteln:

Vitamin-D spielt eine entscheidende Rolle bei der Kalziumregulation im Blut und beim Knochenaufbau. Ein Mangel kann zu Rachitis, Osteoporose und Krebs führen. Das Gute ist, dass der Körper selbst Vitamin-D produzieren kann. Für eine ausreichende Versorgung mit Vitamin-D ist allerdings eine angemessene Sonnen- bzw. UVB-Bestrahlung oder eine förderliche Ernährung notwendig. In der Nahrung ist Vitamin D unter anderem in Fettfischen (beispielsweise Lachs, Thunfisch, Makrele) oder auch in Milch vorhanden. Sollte zu wenig Vitamin D produziert werden, so ist eine zusätzliche Supplementierung möglich bzw. notwendig. Eine ausreichende Versorgung an Vitamin-D ist also wichtig für die langfristige Gesundheit. Wie lässt sich nun aber der individuelle Bedarf ermitteln?

Der übliche Weg ist über eine Blutabnahme - aber Achtung! Misst man bei einer Blutabnahme den Vitamin-D Gehalt, so kann dieser im empfohlenen Normalbereich liegen und dennoch ein "funktioneller" Mangel vorliegen. Der Grund liegt darin, dass für die Aufnahme von Vitamin-D sogenannte Vitamin-D-Rezeptoren notwendig sind. Diese Rezeptoren haben zwei Greifarme mit denen Vitamin D erfasst wird und so der Zelle präsentiert wird. Verantwortlich für die Ausbildung dieser Rezeptoren ist das VDR Gen. Ist das VDR Gen “defekt”, so wird bei den Rezeptoren anstelle von zwei Greifarmen nur ein Greifarm ausgebildet und das Vitamin kann schlechter von den Zellen erkannt und verwendet werden. Laut Blutbild wäre die Versorgung also u.U. normal, aber auf zellulärer Ebene könnte dennoch ein Mangel entstehen. Studien haben gezeigt, dass in solchen Fällen eine deutliche Erhöhung der Vitamin D Versorgung (über den "Normalbereich" hinaus) die eingeschränkte Funktion der Vitamin-D-Rezeptoren ausgleichen und einen funktionellen Mangel somit vermeiden kann (siehe Santos et al, 2012 und Zaki et al, 2017).

 

Haben Sie noch Fragen?

Sehr gerne steht Ihnen unser Team bei Fragen oder anderen Anliegen jederzeit zur Verfügung. Zögern Sie bitte nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzen - Sie erreichen uns telefonisch unter +43 6225 24822 oder per E-Mail an team@novomedic.com.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Umsetzen der genetischen Erkenntnisse und verbleiben mit ganz lieben Grüßen. Bleiben Sie gesund!

Ihr Team von NovoMedic

 

 

Mehr erfahren in unserer DNA-Fibel

Sollten Sie ein tieferes Verständnis über die Genetik erlangen wollen, empfehlen wir Ihnen, unsere DNA-Fibel zu konsultieren. Diese enthält ausführliche Informationen zu Mikronährstoffgenetik und Präventionsgenetik – ideal für alle, die ihre Gesundheit aktiv und wissenschaftlich fundiert gestalten wollen.